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Mosaikparkett

Tarkett Parkett

Tarkett Parkett

Mosaikparkett ist wohl eine der schönsten Varianten, einen Parkettfußboden zu verlegen. Diese Verlegeart wird schon seit Jahrhunderten verwendet und kann daher auch in vielen alten Schlößern bewundert werden.

Aufbau von Mosaikparkett

Ein Mosaikparkett ist besonders leicht an seiner Optik bzw. an seinen Abmaßen zu erkennen. Es besteht aus kleinen Massivholzlamellen, die bis zu zehn Millimeter stark sind. In der Regel haben diese Lamellen eine Breite von bis zu fünfundzwanzig Millimeter und eine Länge von bis zu hundertfünfundsechzig Millimetern.

Die Hartholzlamellen werden in einem sogenannten Verband auf eine Trägerfläche aufgebracht und dann verlegt. Dafür werden meist Spanplatten oder andere Holzplatten verwendet. Fertige Verlegeinheiten aus dem Handel hingegen werden rückseitig durch ein Netzgebinde zusammengehalten, diese können zusätzlich noch über eine selbstklebende Rückseite verfügen, die das Verlegen vereinfacht.

Als Muster wird am häufigsten ein Würfel verwendet aber auch Verlegearten wie Schiffsboden, Fischgrät oder Englischer Verband sind beliebte Alternativen. Für große Vielfalt sorgen die verschieden Holzarten und Sortierungen. Dabei hängt die Wahl der richtigen Parkettvariation aber auch von der optischen Wirkung ab. So wird der Parkettboden optimal zu einem Raum angepasst und verleiht diesem somit eine besondere optische Note.

Es ist auch möglich in einem kleinen Raum die Holzlamellen diagonal zu verlegen und ihn dadurch größer wirken zu lassen.

Es wird aber davon abgeraten, Mosaikparkett in stark frequentierten Bereichen einzusetzen, da es nur für eine mittelgroße Belastung geeignet ist.

Verlegung von Mosaikparkett

Tarkett Parkett Nussbaum

Tarkett Parkett Nussbaum

Auch bei der Verlegung von Mosaikparkett ist auf die üblichen Vorgaben der Parkettverlegung zu achten. Auch hier wird eine trockene, saubere und ebene Fläche benötigt.

So empfiehlt sich besonders die Verlegung auf Estrich, der ohne Abstufungen insgesamt gegossen wurde. Dadurch ergibt sich eine fast ebenerdige Oberfläche. Wenn eine optimale Oberfläche vorhanden ist, wird der Mosaikparkett dann vollflächig auf dem Untergrund verklebt.

Oberflächenbehandlung von Mosaikparkett

Üblicherweise wird Mosaikparkett in rohem Zustand verlegt, was bedeutet, dass es nach dem Verlegen noch einer Oberflächenbehandlung unterzogen werden muss.

Dafür wird es als erstes abgeschliffen, wodurch auch kleine Unebenheiten des Bodens noch nachträglich ausgeglichen werden.

Wenn das Parkett eine glatte Oberfläche hat, benötigt es einen Oberflächenschutz. Dabei hat man die Wahl zwischen einer Öl-Imprägnierung oder einer Lack-Versiegelung. Durch das Öl bleibt das Holz atmungsaktiv. Der Lack hingegen bietet einen optimalen Schutz vor Feuchtigkeit, Schmutz und anderen Einwirkungen von außen.

Wenn der Oberflächenschutz aufgetragen ist muss dieser vollkommen aushärten, erst danach kann man das Parkett voll belasten.

Bei Bedarf lässt sich der Mosaikparkett auch nach Jahren wieder erneut abschleifen und man erhält so eine neue perfekte Oberfläche.

Vorteile von Mosaikparkett

Durch seine geringe Einbauhöhe ist Mosaikparkett eine ideale Möglichkeit zur Renovierung.

Unter diesem Aspekt ist Mosaikparkett auch sehr zur Verlegung auf Fußbodenheizung bzw. auf einem beheizten Estrich geeignet. Durch die geringe Stärke kann die Wärme schnell durch das Holz hindurch dringen und sich im Raum verteilen.

Mosaikparkett ist ein traditioneller Boden, der auch in der modernen Zeit durch seine klassischen Muster und guten Werte eine optimale Bodenwahl darstellt.