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Parkett verlegen

Dank der neuartigen Klickverbindungen ist es für niemanden mehr ein Problem, die Parkettverlegung selber in die Hand zu nehmen.

Vorbereitung

ter Hürne Parkett Eiche

ter Hürne Parkett Eiche

Bevor Sie mit dem Parkett verlegen beginnen, sollten Sie einige Vorbereitungen treffen. Als erstes ist die benötigte Menge zu errechnen. Dabei messen Sie die Länge und die Breite des Raumes, multiplizieren diese beiden Zahlen und Sie erhalten die Quadratmeterzahl des Raumes. Auf diese Zahl sollten Sie noch drei bis fünf Prozent Verschnitt berechnen.

Vor dem Verlegen des Parkett Fußboden sollten die verschlossenen Pakete achtundvierzig Stunden in dem zu verlegenden Raum liegen, um das Holz der klimatischen Umgebung anzupassen.

Der Untergrund, auf dem der Parkett in Zukunft liegen wird, muss frei von Rissen, trocken und eben sein. Ein Parkettboden lässt sich unter Umständen auch auf dem vorherigen Teppich verlegen, dies sollte jedoch wenn möglich vermieden werden.

Nachdem mögliche Unebenheiten oder Risse beseitigt wurden, wird als erstes eine Dampfsperre verlegt. Diese schützt den Parkett später vor Feuchtigkeit von unten. Die Folie sollte an den Rändern ca. fünf Zentimeter hoch gezogen werden und im Nahtbereich ca. zwanzig Zentimeter überlappen. Damit die Folie nicht verrutschen kann, sollten Sie sie mit Klebeband fixieren.

Daraufhin wird über die Dampfsperre bündig eine Trittschalldämmung gelegt, die Sie wiederum mit Klebeband fixieren sollten.

Verlegen des Parkettboden

Toscana Merbau

Toscana Merbau

Als erstes sollten Sie überprüfen, ob die Wande des Raumes rechtwinklig sind. Kleinste Abweichungen können dabei mit Abstandskeilen ausgeglichen werden. Da ein Parkettboden nach seiner Verlegung wie jedes normale Holz arbeitet, sollten Sie zwischen dem Parkett Fußboden und den Wänden einen Abstand von zehn bis fünfzehn Millimetern einhalten.

Am besten verlegen Sie den Parkett zur Haupteinfallrichtung des Lichtes, da so die Fugen optisch verschwinden.

Die erste Diele wird nun mit der Nut zur Wand verlegt, wobei diese je nach Verbindungssystem vorher abgesägt werden muss. Die zweite Diele wird daraufhin stirnseitig mit Hammer und Schlagklotz mit der ersten Diele verbunden. Dieses System wird über die Breite des Raumes so weitergeführt, wobei die letzte Diele beim Antreffen auf die Längsseite des Raumes meistens zugeschnitten werden muss. Diese kann mit einem Zugeisen in Position gebracht werden.

Beim Ansetzen der zweiten Dielenreihe sollten Sie darauf achten, dass die stirnseitigen Nuten einen Versatz von mindestens vierzig Zentimetern haben sollten. Dies erledigt sich meistens von selbst, wenn Sie die zweite Dielenreihe mit dem Verschnitt der Ersten beginnen.

Die zweite Dielenreihe wird nun an die erste angelegt und mit Hammer und Schlagklotz verbunden. Hat der Raum eine Breite von mehr als acht Metern sollten Sie ein Dehnfugenprofil mit einbauen, damit dass Holz später genug Arbeitsspielraum besitzt.

Um die letzte Reihe des Parkettfußboden auf die richtige Breite zu bringen, legt man die Dielen auf die vorletzte Reihe. Mit Hilfe eines Resttückes (für die Dehnungsfuge) werden nun die Konturen der Wand nachgezeichnet und die Dielen auf Maß gesägt. Die Dielen können nun mit dem Zugeisen verriegelt werden. Nach dem Verlegen werden alle Keile und Abstandshalter entfernt.